Urban Citizenship

Zora Schneider (PdA): «Urban Citizenship» könnte die Lebenssituation vieler Menschen verbessern! Denn dass Menschen flüchten müssen, ist eine weltweite Realität. Wir wehren uns gegen Scheinheiligkeit und die reine Nutzenorientierung in der Asyl- und Sozialpolitik. Es sollen in der Schweiz alle Menschen ein selbstbestimmtes Leben führen, egal ob sie den roten Pass besitzen oder nicht. Das Konzept könnte auch als Disziplinierungsinstrument missbraucht werden. Schliesslich ist nicht unbedingt klar, was mit den Daten bei den Behörden passiert. Deshalb ist es nur ein Schritt gegen die Illegalisierung von Menschen und der damit einhergehenden strukturellen, psychischen und physischen Gewalt. Ziel ist die vollumfängliche Anerkennung der Einwandernden als Mitbürger_innen. Eine Frage bleibt bestehen: Wem gehört die Stadt? Das sind immer noch diejenigen, die Macht, Zeit, Eigentum und andere Ressourcen besitzen! Die Konzentration des Kapitals geht weiter.

Serie zu den Grossratswahlen erschienen im journal b