
Schluss mit den Erpressungsversuchen gegenüber der Reitschule!
Leistungsvertrag mit dem Verein Interessengemeinschaft Kulturraum Reitschule, IKuR, für die Periode 20122015; Verpflichtungskredit
Intervention der PdA Bern an der Stadtratssitzung vom 17.11.2011
Im „Basiswörterbuch Religion“ können wir lesen: „Vor allem jedoch sind nützliche Idioten diejenigen Menschen, die nur zu oft mit bestem Willen und mit lauterster Gesinnung bei typischen Teufelskreisen mitmischen und eben nicht als Sand im Getriebe und damit letztlich doch nur Handlanger und Wegbereiter fremddienlicher Interessen sind.“ Ich habe mich im vergangenen Frühling so was von geirrt: Die selbstdeklarierte Mitte treibt ihr Spiel halt doch nicht aus Kurzsichtigkeit und Naivität. Sie dient den Hardlinern bewusst, geschickt und nachhaltig zu: und das konsequent seit dem Sirnengesang der Motion Mozsa. Und mittlerweile hat sich aus diesem Gesang ein veritables Konzert entwickelt unter gütiger Mitwirkung einer schrillen Regierungstrompete, polizeilicher Trommler und Einpauker und journalistischer Streicher. Bei dieser Klangfülle haben leisere Töne längst keine Chance mehr. Das alles ist mittlerweile bestens orchestriert und unterscheidet sich damit markant von früheren Hüftschüssen: Diese Mitte hat dazugelernt. Zweifellos!
Geniessen Sie doch diesen Erfolg. Aber dann kommen Sie bitte wieder auf diesen Berner Boden zurück! Und dann machen Sie sich bitte auch bewusst, welche seltsame Dynamik Sie angestossen haben. Und setzen Sie im politischen Übermut nicht aufs Spiel, was die Berner Jugend erstritten und in langen Jahren aufgebaut hat! Sagen Sie uns, wo wir ein vergleichbares Projekt finden, das so erfolgreich diese Vielfalt an kreativen Arbeiten und kulturellen Angeboten vereinigt? Zählen Sie doch mal die Generationen von Jugendlichen, die mittlerweile ihre Erfahrungen als BesucherInnen und BetreiberInnen dieses kreativen Biotops gemacht haben einer kleinen Welt ganz ohne Chefs. Wenn wir in der Reitschule etwas nicht antreffen, dann sind das hohle Hände. Aber wem hier drin sage ich das? Das wissen Sie bestens allen voran der Sicherheitsdirektor und weit über die politische „Mitte“ hinaus. Schon die Motion Mozsa hat nicht damit leben können und wollen, dass solche Arbeitszusammenhänge basisdemokratisch organisiert werden können. Und dass das dann auch noch funktioniert: und erst noch so gut, erst noch so lange!
Das bürgerliche Gebastel am Leistungsvertrag zeugt für die PdA Bern zuerst einmal von fehlendem Respekt gegenüber allen, die mit ihrem Einsatz den vielseitigen Betrieb der Reitschule ermöglichen. Wer einen solchen Laden schmeisst, lebt sicher nicht in den Tag hinein, sondern braucht mindestens eine mittelfristige Perspektive. Aber wem muss ich das sagen? Sicher nicht den Sprecherinnen und Sprechern der KMUs hier drin. Das ewige Aufschieben, Aufsplitten und Abändern des Leistungsvertrags kreiert eine Atmosphäre der Unsicherheit, welche nicht im Interesse der Berner Kultur liegen kann. Die Drohung mit der Einschränkung oder gar Schliessung des Restaurationsbetriebs kann schliesslich nur ein einziges Ziel verfolgen: dem Projekt Reitschule die Luft abzuschnüren. Wer solches andenkt, wird auch in Zukunft nicht davon ablassen, jede Gelegenheit zur politischen Eskalation auszunützen.
Die PdA Bern fordert alle, denen kulturelle Vielfalt und vielfältige Lebensräume ein echtes Anliegen sind, dazu auf, dem Leistungsvertrag mit dem Verein Interessengemeinschaft Kulturraum Reitschule endlich zuzustimmen. Angesichts des stolzen Leistungsausweises der Reitschule weiterzunörgeln verschonen Sie uns von diesem Bild engherziger Politikerinnen und Politiker. Es ist wahrlich schon genug politischer Schaden angerichtet und sehr viel Vertrauen zerstört worden. Eine solche „Sonderbehandlung“ der Reitschule trifft die Berner Kultur als Ganzes. Dieses zermürbende Spiel gehört endlich abgepfiffen! Und der Leistungsvertrag für die Periode 2012-2015 endlich abgeschlossen!
Rolf Zbinden, Partei der Arbeit Bern, 17.11.2011 pdf
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Kulturelle Vielfalt gegenüber dem Kommerz-Rummel stärken!
Motion Fraktion SVPplus (Peter Bühler, SVP):
Der Bümplizer-Chilbi droht das Aus! Das muss verhindert werden!
Intervention der PdA Bern an der Stadtratssitzung vom 17.11.2011
Die Bümplizer-Chilbi ist nicht ein hipper Event. Die Bümplizer-Chilbi hat eine lange volkstümliche Tradition. Die Bümplizer-Chilbi ist ein fester Bestandteil des Berner Kulturlebens. Entstanden aus der ArbeiterInnen-Bewegung trägt sie noch heute die Züge dieser stolzen Tradition: nicht Brot und Spiele, sondern Spiel, Spass und Solidarität. Die Partei der Arbeit Bern setzt sich konsequent ein für die Verteidigung der Volkskultur und damit für eine Stärkung der kulturellen Vielfalt gegenüber dem Kommerz-Rummel. Deshalb unterstützen wir auch das Anliegen der vorliegenden Motion: Die Bümplizer-Chilbi darf nicht geopfert werden!
Geht es nach dem Willen des Gemeinderats ist da aber nicht viel bis gar nichts zu machen. Das ist nicht gerade viel! Und ist auch nicht unbedingt motivierend für all jene, die bei der Planung und Durchführung der Bümplizer-Chilbi sich seit Jahren engagieren. Und in Bümpliz würden sich sollte heute der Antrag des Gemeinderats durchkommen wohl nicht wenige die Augen reiben ob dem Formalismus, mit dem hier Kultur gebodigt wird. Politik ist keine exakte Wissenschaft. Immer geht es dabei um Interessen und um ihre Abwägung, um Gruppen und ihren Einfluss, um veränderbare Regeln und ihre Ausnahmen. Der Gemeinderat stöhnt nur: Wenn da jeder käme! So nervt sich, wer keine pragmatische Lösung suchen will oder nicht dazu gedrängt wird.
Mehrweggeschirr ist eine gute und vernünftige Sache zweifellos. Die PdA Bern ist überzeugt vom Sinn und Nutzen dieser Massnahme. Aber auch bei guten und vernünftigen Sachen werden hier in Bern und anderswo Ausnahmen gemacht, wie uns ja auch der Gemeinderat darlegt. Es soll aber jetzt niemand so tun, als wären solche Ausnahmen ausschliesslich aus der inneren Logik der jeweiligen Sache herausgewachsen quasi naturwüchsig. In jedem dieser Fälle wird gedrückt und gezogen, verhandelt und gewogen. Jeder dieser Fälle ist halt immer auch ein politischer Fall.
Man könnte der vorliegenden Motion vorwerfen, sie würde zu kurz greifen. Und ich kann mir denn auch den Hinweis nicht verkneifen, dass die Mehrkosten für das Mehrweggeschirr im Fall der Bümplizer-Chilbi ja auch von der Stadt übernommen werden könnten, wenn das zu einer Entspannung der Situation beitragen könnte. Solches vorzuschlagen und dann die Motion abzulehnen das wäre allerdings dann schon etwas besserwisserisch.
Deshalb unterstützt die PdA Bern die vorliegende Motion im Vertrauen darauf, dass dank dem politischen Druck der Gemeinderat eine pragmatische Lösung finden wird, die ökologische und kulturelle Interessen miteinander in Einklang bringen wird. Es gilt zu verhindern, dass der unflexible Umgang mit dem Abfallreglement dazu führt, dass die Bümplitzer-Chilbi entsorgt werden muss.
Rolf Zbinden, Partei der Arbeit Bern, 17. November 2011 pdf
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Schluss mit den hinterhältigen Angriffen
auf die Berner Reitschule!
Ausblick auf eine kommende Debatte im Berner Stadtrat zum Leistungsvertrag zwischen der Stadt Bern und der Reitschule
Es ist nicht mehr länger zu verheimlichen: Wir haben ein echtes Sicherheitsproblem in Bern, genauer: ein Sicherheitsdirektorenproblem! Seit einigen Monaten lassen gewisse Kreise nichts unversucht, um die Stimmung hier in Bern anzuheizen. Und wenn die Verteufelung von Fanwalks nicht zu den erwünschten handgreiflichen Resultaten führt und wenn die polizeiliche Besetzung der Stadt Bern als Begleitprogramm zu einem „Familienfest“ zwar alle provoziert, aber keine „Chaoten“ produziert, dann gibt es ja immer noch die Möglichkeit, ein Spezialkommando von zivilen Provokateuren die Drecksarbeit verrichten zu lassen. Hauptsache: ein paar wenige ehrliche und halt noch bedeutend mehr unehrliche Reitschul-Gegner dürfen nach dem Drehbuch des Sicherheitsdirektors im Berner Stadtrat demnächst ein „Zeichen“ setzen.
Der Berner Sicherheitsdirektor ist auf dem besten Weg, sich zum Propheten zu mausern: Seine martialischen Worte und noch martialischeren Handlungen haben klar das Potential einer „self-fulfilling prophecy“, einer sich selbsterfüllenden Prophezeiung. Wer noch im kürzesten Interview locker „Chaoten“, „Kriminelle“ und „Saubannerzüge“ unterbringt, redet eine Situation heiss, die alle Beteiligten unter Stress setzt nicht zuletzt die polizeilichen Einsatzkräfte, welchen so ein verhängnisvolles Feindbild geboten wird. Ausgrenzung, Kriminalisierung, Entmenschlichung: all das hat im Wortschatz eines Verantwortung tragenden Politikers nichts zu suchen auch nicht in dem eines Sicherheitsdirektors.
Bei einem Teil des Stadtrats ist die giftige Saat schon aufgegangen und wie schnell ist sie aufgegangen! Noch vor jeglicher Ab- und Aufklärung der Ereignisse vom 22. September 2011. Und wenn da die teilweise Schliessung des Restaurationsbetriebs in der Reitschule gefordert wird, muss man sich wirklich zuerst einmal die Augen reiben. Muss man das psychologisch interpretieren: als Übersprungshandlung? Dreschen die da auf den Sack ein und meinen den Esel? Aber leider hat es Kalkül, wenn auch hintersinniges und hinterlistiges! So nimmt man die Reitschule in die Zange: Einerseits wird da am Leistungsvertrag zwischen der Stadt Bern und der Reitschule gesägt, andererseits soll der Reitschule mit dem Beizenbetrieb ein Standbein weggeschlagen werden, das nicht nur finanziell von Bedeutung ist. Da wird zum Generalangriff geblasen. Das ist raffiniert und von langer Hand eingefädelt. Und heute würde es mir nicht mehr in den Sinn kommen den Sprecher der Fraktion BDP/CVP als unwissenden Erfüllungsgehilfen der Hardliner zu taxieren. Denn sie alle wissen genau, was sie tun!
Die Partei der Arbeit Bern setzt sich im Stadtrat für den neuerlichen Abschluss des Leistungsvertrags zwischen der Stadt Bern und der Reitschule ein. Im Hinblick auf die polizeilichen Übergriffe vom 22. September 2011 fordern wir eine vollständige Aufklärung. Wer für diesen Angriff auf die Reitschule operativ und politisch verantwortlich ist, soll diese Verantwortung gefälligst auch tragen und die Konsequenzen!
Rolf Zbinden, Stadtrat PdA Bern pdf
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Plakatausstellung
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eingereichtes Plakat unseres Grafikers Christoph Stettler
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5 x JA zu den Kulturinstitutionen!
Städtische Abstimmung vom 15. Mai 2011
weitere Parolen...
Keine faulen Spielchen auf dem Buckel der KulturarbeiterInnen!
Intervention der PdA Bern an der Stadtratssitzung vom 3. März 2011
Leistungsverträge / Subventionsverträge mit 20 Kulturinstitutionen für die Periode 2012 bis 2015; Verpflichtungskredite und Abstimmungsbotschaft
Die Behandlung der Leistungsverträge durch den Stadtrat ist sicher nicht der schlechteste Rahmen, um all jenen einen herzlichen Dank auszusprechen, die mit ihrer Arbeit einen Kulturbetrieb ermöglichen und garantieren, der durch seine grosse Vielfalt, Qualität und Ausstrahlung weit über die Stadt hinaus beeindruckt. All diesen Kulturarbeiterinnen und Kulturarbeitern vor und hinter den Kulissen möchte die PdA Bern jedoch nicht nur danken, wir möchten sie auch ermuntern, weiterhin auf ihre je spezifische Weise für den kulturellen Reichtum der Stadt Bern zu sorgen. Und genau deshalb gilt es heute Abend hier im Rat Sorge zu tragen.
Sicher ist es gerade in den letzten Monaten nicht ganz ohne Stilbrüche, Misstöne und echten Theaterdonner abgegangen. Bemerkenswerter Weise betrafen die Fehlleistungen in keinem einzigen Fall jene, welche die kulturelle Leistung in Sinn der Leistungsverträge mit ihrer täglichen Arbeit erbringen. Sie betrafen interessanter oder bezeichnender oder tragischer? Weise ausschliesslich jene, die Leitungs- und Koordinationsaufgaben zu erfüllen haben, zu erfüllen hätten. Dies gilt es heute Abend in jedem einzelnen Fall, bei jeder einzelnen Entscheidung zu berücksichtigen.
Die vorliegenden Leistungsverträge sind ein äusserst delikates Gebilde: Ein Kürzen des einen Beitrags könnte nicht nur Auswirkungen haben auf andere Posten es würde das ganze System gefährden, in Frage stellen. Es darf daher nicht sein, dass durch unsere Entscheide heute Abend just jene getroffen werden und die Zeche zu bezahlen haben, die absolut keine Schuld trifft an negativen Schlagzeilen: nämlich die Kultur Produzierenden und die Kultur Konsumierenden, Erlebenden und Geniessenden. Die PdA Bern setzt sich daher dafür ein, dass dieser solidarische Grundsatz konsequent befolgt wird und das heisst dann auch: konsequent über alle Verträge hin!
Es wäre für die PdA Bern denn unter diesen Voraussetzungen auch unverständlich und völlig inakzeptabel, wenn gerade die kleineren kulturellen Einrichtungen besser gesagt: die mit kleineren öffentlichen Unterstützungsbeiträgen! geschröpft werden sollten. Die Kultur dieser Stadt lebt von der Vielfalt. Von der Vielfalt an kulturellen Äusserungen, der Vielfalt der institutionellen Gefässe, der Vielfalt der kulturellen Orten und der Vielfalt des Publikums. Und wer garantiert denn diese Vielfalt, wenn nicht die Kleineren und Kleinen, die bei einem bescheidenen Anteil am Unterstützungskuchen ein sehr beeindruckendes Angebot generieren?
Auf diesem Hintergrund ist es denn auch unverständlich und für uns inakzeptabel, wenn das Kino Kunstmuseum seinen Kopf hinhalten müsste für eine sture, kurzsichtige und kulturfremde Sparübung. Mit der vom Gemeinderat beantragten Kürzung des Beitrags wird ein verdienstvolles künstlerisches und medienpädagogisches Projekt nachhaltig getroffen. Was dabei herauskäme, wäre keine echte Unterstützung mehr es wäre Sterbehilfe. Dass dabei vom Gemeinderat vermeintliche Bedürfnisse des Kunstmuseums mit oder ohne dessen Mittäterschaft? ins Feld geführt werden, mutet schon eher grotesk an. Dass nach dem undurchsichtigen und dilettantischen Gerangel um ein Museum oder eine Abteilung der Gegenwartskunst gerade das Kino Kunstmuseum bluten soll: Das gehört dann definitiv in die Logik jener Liga, die Kultur nicht belebt oder lebt sondern verwaltet.
Unverständlich und völlig inakzeptabel ist für uns auch das Katz und Mausspiel, das sich einige Fraktionen mit der Reitschule leisten. Da scheinen einige den Narren gefressen zu haben am Spiel mit den Muskeln. Und erinnern sich nicht mehr daran, was sie mit diesem Gehabe schon verbockt haben. Ihre Interpretation der jüngsten Volksabstimmung über die Reitschule scheint mir dann doch recht eigenartig. Es ist wohl doch kein Zufall, dass ihnen an der Reitschule vor allem eines nicht passt: die Basisdemokratie!
Setzen wir hier und heute kein deutliches Zeichen für die Unterstützung der Berner Kultur, und zwar in ihrer ganzen Breite und Vielfalt, dann könnte uns schon bald ein Wind um die Ohren wehen, von dem der aktuelle Sparvorschlag des Gemeinderat und das Verwirrspiel um die Reitschule ein degoutantes Vorspiel liefern. Man nehme die Stellenausschreibung für den neuen Posten des „Super-CEO“ für Konzert Theater Bern und lasse sich nur diese Sprach-“Kultur“ einfach mal auf der Zunge zergehen. Als gäbe es lebendige Kultur von der Stange! Aber Kultur lässt sich nicht als Sedativum nach den Regeln der Pharmaindustrie managen. Lebendige Kultur ist halt immer auch ein Wagnis, ist immer wieder gut auch für Überraschungen, ist widerborstig oder gar mal unbequem. Lebendige Kultur ist halt eben unberechenbar in der vollen Bedeutung des Begriffs. Weil wir zu dieser Kultur stehen, fordert Sie die PdA Bern auf, dieser Kultur heute in ihrer ganzen Vielfalt das Vertrauen auszusprechen.
Rolf Zbinden, PdA Bern, 3.3.2011 pdf
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Antrag Fraktion FDP.Die Liberalen (Pascal Rub, FDP):
Aktuelle Situation Stadttheater/Symphonieorchester; Sonderdebatte
Intervention der PdA Bern an der Stadtratssitzung vom 26.8.2010
Mit der Kultur ist es wie mit dem öffentlichen Verkehr: Man muss wissen, was man will und was es einem wert ist. Es ist eine Frage der Wert-Setzung und der Wert-Schätzung. Mit anderen Worten: eine Frage der Politik. Es geht um die Wertschätzung für das Produkt und um die Wertschätzung für die Produzentinnen und Produzenten. Da wird auch unter schwierigen Bedingungen eine bewundernswerte Arbeit geleistet auch wenn einige während der vergangenen Saison nicht auf der Höhe ihrer Aufgabe gewesen sind: nämlich die, welche Leitungs- und Koordinationsfunktionen wahrzunehmen hätten. Mit anderen Worten: politische Aufgaben. Aber mit solchen Hypotheken kann keine Bühne und keine Officina sinnvoll arbeiten. mehr...
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CD-Vernissage "Reitschule beatet mehr"
Donnerstag, 5. August 19h30, Frauenraum Reitschule Bern
Über 20 namhafte Musikschaffende aus Bern solidarisieren sich mit dem Berner Kulturzentrum Reitschule.
Ende September wird zum fünften Mal über die Reitschule abgestimmt, ein Ja zur SVP-Vorlage hätte verheerende Folgen für das kulturelle Leben in der Schweizer Hauptstadt.
Das sehen u.a. auch Stiller Has, Patent Ochsner, die Kummerbuben und Kutti MC so und solidarisieren sich deshalb mit der Reitschule auf dem CD-Sampler "Reitschule beatet mehr&q! uot; (Endorphin Entertainment/Irascible, Release 6. August 2010). Darauf sind etliche exklusive, unveröffentlichte Tracks zu finden. Unter anderem von Züri West, Sophie Hunger, Pedro Lenz, Tomazobi und Steff la Cheffe. Insgesamt finden sich auf dem Sampler 22 Tracks.
- Wortbeiträge: Kuno Lauener und Markus Fehlmann von Züri West, Steff la Cheffe, VertreterInnen Reitschule Abstimmungskomitee
- Showcases: Lilly Yellow, Churchhill
- Videopremiere: Müslüm "Erich, warum bisch du nid Ehrlich?"
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Reitschule bietet mehr: Abstimmungs-Kurzfilmspots zum Schmunzeln
Am 26. September 2010 wird in der Stadt Bern bereits zum fünften Mal über die Reitschule abgestimmt. Dieses Mal verlangt eine rechtsbürgerliche Anti-Reitschule-Initiative die Schliessung und den Verkauf des seit 1987 bestehenden Berner Kultur- und Begegnungszentrums Reitschule.
Die drei Filmemacher des Berner "Decoy Collective" haben sich die rechtsbürgerlichen Reitschule-Zukunftsvorschläge zu Herzen genommen und nach dem Motto "Extrahieren wir aus dem Aberwitz den Witz" ihr deutliches Nein zur aktuellen Anti-Reitschule-Initiative auf Video festgehalten. Mit bekannten Schweizer SchauspielerInnen, die ohne Gage ihre Gesichter zur Verfügung stellten, wurden 4 Abstimmungs-Kurzfilmspots zum Schmunzeln gedreht: (siehe rechte spalte)
Nein-Stimmen zur Anti-Reitschuleinitiative

Kartonfabrik Deisswil
Ausstellung "Wir schweigen nicht"
Die Beschäftigten der Kartonfabrik Deisswil haben in einer leeren Halle der Fabrik einen festen Treffpunkt eingerichtet. Dort finden in den nächsten Tagen öffentliche Ausstellungen und Aktionen statt. Der Künstler Mark Fels realisiert gemeinsam mit den Beschäftigten die Ausstellung "Wir schweigen nicht".
1.-9. Mai täglich geöffnet von 14:00 - 19:00 Uhr
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Ausstellung "Kein Kind ist illegal"
Der Verein für die Rechte illegalisierter Kinder hat im Rahmen seiner Sensibilisierungsarbeit einen Plakatwettbewerb durchgeführt. Kinder und Jugendliche mit und ohne geregelten Aufenthaltsstatus sowie erwachsene KünstlerInnen haben eindrückliche Werke zur die Situation von Sans-Papiers Kindern und Jugenlichen geschaffen. Ein Teil dieser Arbeiten ist nun als Wanderausstellung an verschiedenen Orten der Schweiz zu sehen.
4. Mai bis 11. Juni 2010: Bern, Heiliggeist Kirche mehr...
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Progymnasium „PROGR“
Übertragung vom Verwaltungs- ins Finanzvermögen; Abgabe der Liegenschaft in Baurecht und Überführung der Bodenparzelle vom Finanz- ins Fondsvermögen (Abstimmungsbotschaft)
Intervention der PdA Bern
Uns hätte nichts Besseres passieren können: Seit einem halben Jahrzehnt schreibt der PROGR eine Erfolgsgeschichte als Kunst- und Kulturzentrum, das weit über die Stadt Bern hinausstrahlt und alle Beteiligten können stolz darauf sein. Wir wissen: Begeisterung lässt sich nicht verordnen, noch antrainieren. Aber ein bisschen Dankbarkeit angesichts dieses Wunders von Bern hätte die PdA Bern in diesem Haus schon erwartet. mehr...
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Kommerzielles Plakatmonopol in der Stadt Bern
Etwas kann man dem Gemeinderat aber dann gar nicht vorwerfen: dass es ihm mit der Aktion „Subers Bärn zäme geits!“ nicht ernst wäre. Sogar an einem heiligen Sonntagmorgen schickt die Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün ihre Kolonnen aus um Kleinplakate zu entfernen. Wahrlich ein deutliches Zeichen: Hier werden Prioritäten gesetzt. Über den sozial integrativen Wert solcher Einsätze scheint sich der Gemeinderat einig zu sein: Arbeitsdienst statt Gottesdienst! mehr...

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Stadtrat Bern - 19 Februar 2009
Reitschule schützen - Gewaltprobleme lösen
Die PdA lehnt jeden Angriff auf die basisdemokratischen Strukturen der Reitschule ab und fordert Respekt: nicht nur gegenüber dem Angebot an Film, Tanz, Musik und „kulinarischen Perlen” sondern auch Respekt vor einem basisdemokratischen politischen Willen. mehr...
Berner Zeitung - 19 Februar 2009
Motion Rolf Zbinden (PdA)
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Interpellation Rolf Zbinden (PdA):
Musikunterricht für alle
Entgegnung der PdA Bern auf die Antwort des Gemeinderats
Über zwei Dinge scheinen wir uns einig zu sein:
- über die positive Wirkung von Musikunterricht für die schulische und persönliche Entwicklung und
- über die sozialen Schranken, die auch in diesem Bereich der Bildung zu überwinden sind.
Einig scheinen wir uns auch zu sein in der Schlussfolgerung, wie sie der Direktor der Musikschule Konservatorium Bern, Gerhard Müller, griffig formuliert:
„Das Ziel muss sein, die positiven Wirkungen von aktiver und nachhaltiger Beschäftigung mit Musik möglichst allen Kindern zugänglich zu machen.“
Es freut uns ganz besonders, in der Antwort des Gemeinderats lesen zu können:
„Es ist das Ziel, das Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ zu realisieren.“
Das ist klar und deutlich formuliert. Das nachfolgende Aber jedoch leider genauso! „Finanzielle“ und „personelle Gründe“ verwandeln das schöne Projekt zu einem frommen Traum.
Die PdA Bern wird das Ziel, Musikunterricht für alle zu ermöglichen, weiter verfolgen. Gerne setzen wir uns mit der Evaluation auswärtiger und ausländischer Erfahrungen auseinander und mit den Konkretisierungen, welche das Projekt der Musikschule Konservatorium erfährt.
Nach den positiven Reaktionen auf unsere Interpellation haben wir uns jetzt dazu entschlossen, das breit geteilte Anliegen unter dem Titel „Jedem Kind ein Instrument“ in Form einer Motion einzubringen.
Rolf Zbinden, PdA Bern, 25.2.09 pdf
Interpellation und Antwort
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Film
«77 Tage sind nicht genug»
Eine Sommergeschichte aus dem Jahr von Fukushima von Andreas Berger. Ab 8. Dezember im Kellerkino
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Breitsch-Träff bleibt! mehr...
Film
Zaffaraya 3.0 vom Berner Filmemacher und Chronist Andreas Berger zu den Berner Jugendunruhen, Wohnwagenparks und mehr...
Medienmitteilung der Reitschule Bern zur Ablehnung des Kredits für den Leistungsvertrag 2012-2015 durch die Mitte-Rechts-Stadtrats-Mehrheit Bern, 4.3.2011 pdf
"Reitschule beatet mehr"
Das Video zu Müslüms • Erich, warum bisch du nid Ehrlich?
reitschule

Spot 1:
Party im Shopping-Center?
Reitschule bietet mehr. Zum Beispiel Konzerte und Parties im Dachstock.
(mit Nina Bühlmann und Lisa Brühlmann)
Spot 2:
Kino im Parkhaus?
Reitschule bietet mehr. Zum Beispiel das Kino in der Reitschule.
(mit Dominik Gysin und Nathanel Schaer)
Spot 3:
Theater im Büro?
Reitschule bietet mehr. Zum Beispiel das Tojo Theater.
(mit Gilles Tschudi ! und Esther Gemsch)
Spot 4:
Dinner im Schwimmbad?
Reitschule bietet mehr. Zum Beispiel das Restaurant Sous Le Pont.
(mit Andreas Matti und Doro Müggler)